Der Faschismus – Einführung in die Problematik und die marxistische Theorie

Mai 1945 - Der Sieg der Sowjetunion über das faschistische Deutschland.

Mai 1945 – Der Sieg der Sowjetunion und der Allierten über das faschistische Deutschland.

Einführung in die Problematik

Das Traurige am Begriff „Faschismus“ ist – obwohl es eine große Menge von stark ausgeprägten faschistischen Bewegungen gibt – dass er im gesellschaftlichen Bewusstsein sehr vage und unbestimmt aufgenommen wird. Dies liegt daran, dass der Begriff aktiv im politischen Kampf benutzt wird. Wie eine Art Etikett, das man seinen politischen Gegnern anhängt. Es gibt wohl kaum eine Bewegung, kaum eine staatliche Politik, die heute nicht die Beschuldigung des Faschismus in der einen oder anderen Form ertragen musste. Die Unbestimmtheit des Begriffs „Faschismus“ trat so ziemlich seit der Entstehung auf. So haben bereits in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts die europäischen Kommunisten das Schimpfwort „Sozial-Faschisten“ in Bezug auf die Sozial-Demokraten benutzt, während diese ihrerseits den Begriff „Kommunofaschismus“ für die Kommunisten anwendeten. Heutzutage benutzt man den Begriff auch im Alltagsgebrauch. Oft wird, wenn man einen Menschen als „Faschisten“ bezeichnet, nicht sein Bekenntnis zur faschistischen Ideologie, sondern eher seine äußerste Brutalität oder Gefühlslosigkeit gemeint.


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Europas explosive Mischung – Wohin soll das nur führen?

Récupération Fasciste – Erneuerung des Faschismus

In den letzten Monaten ist eins der am meisten diskutierten Themen in den europäischen Massenmedien das Thema der Massenströmungen der Flüchtlinge in die Europäische Union. Die EU trägt bereits jetzt eine Menge von Unkosten, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ideologische, denn: die Flüchtlinge problematisieren die allgemeine westliche Einstellung mit dem Namen „Multikulturalismus“.

Der Begriff „Multikulturalismus“ wurde als erstes in Kanada in den 60-ger Jahren des 20. Jahrhundert während der politischen Verschärfung in Québec und der Bedrohung des Separatismus benutzt, und bereits in den 70-ger Jahren fing man an, den Multikulturalismus zu erproben. Gleichzeitig wurde damals diese Idee auch in anderen westlichen Ländern populär, die USA einbegriffen, wo das Prinzip des Multikulturalismus das bekannte Prinzip des „Schmelztiegels“ (Orig. „Melting Pot“) ersetzte. Das bedeutete einen Übergang von einer Assimilationspolitik zu einer Politik paralleler Existenz der Kulturen, wo man verschiedenen ethnischen, konfessionellen und anderen kulturellen Gruppen breite Rechte und Möglichkeiten auch in der Politik bietet. Zusammen mit der Idee der „Toleranz“ ist das heute eine allgemein anerkannte Idee bei den westlichen Ländern bezüglich der Frage der interethnischen und interkulturellen Beziehungen.


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Dokumentarfilm. “Der Rechte Sektor” (Ukraine): Die Geschichte, faschistische Ideologie und seine Rolle beim Euromaidan [18+]


Das ist ein detaillierter Film über die ukrainische neo-nazistische Organisation der “Rechte Sektor”, ihre Geschichte, die faschistische Ideologie und ihre Rolle beim Militärputsch während des Euromaidan 2014 in der Ukraine. Der Film enthält authentische Zitate von den Vertretern des Rechten Sektors zusammen mit Zitaten von den Ideologen des ukrainischen Nationalismus (Bandera, Stezko, Schuchewytsch, etc.)

WARNUNG: Dieser Film wurde veröffentlicht, um die Wahrnehmung der Menschenrechtsverletzungen der ukrainischen neo-nazistischen Organisation „Der Rechte Sektor“ zu steigern. Der Film beinhaltet Bilder und Aufnahmen graphischer Gewalt, weswegen es eine Altersbeschränkung ab 18 Jahre gibt.

Der Film berichtet auch über die Geschichte des ukrainischen Nationalismus. Er umfasst Details über die Rolle von Bandera und seine Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) bei den Massenmördern in Lemberg (Lviv) in 1941 und in Wolhynien in 1943. Die Verbindung zwischen den ukrainischen Nationalisten mit den deutschen Faschisten und den SS-Streitkräften in der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde ebenfalls tiefgreifend analysiert. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Nachkriegszeit der ukrainischen Nationalisten und ihrer Aktivitäten in Europa und USA gewidmet.

Zusätzlich wurde die Reihenfolge der Massenmörder, die vom Rechten Sektor in Odessa in 2014 und anderen Städten in Südosten der Ukraine begangen wurde, berichtet.

Wir empfehlen den Film an alle, die ein tiefes und faktisches Verständnis der aktuellen ukrainischen Prozesse erlangen, die Genesis verstehen und vor allem das wahre Gesicht des Euromaidans sehen möchten.

 

 

¡No pasarán! – Intellektuelle von Europa unterstützen den kämpfenden Donbass

In Berlin eröffnete die Ausstellung des internationalen Projektes “Kultur gegen den Faschismus”.
Vera Rodionova, Elena Bernar, Maxim Zhilenkov

Die Rede von Dr. Peter Michel, Kunstwissenschaftler und Sprecher des Arbeitskreises Kultur in der GBM e.V.

Das Original in russisch: http://regnum.ru/news/polit/1974685.html
Übersetzt von „Das Wesen der Zeit“

Am Freitag, den 18. September, in Berlin wurde eine Ausstellung mit Hilfe der deutschen Abteilung der Bürgerbewegung “Das Wesen der Zeit” und der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde eröffnet und eine Konferenz im Rahmen des internationalen Projektes “Kultur gegen den Faschismus” durchgeführt. Das Projekt vereint europäische Künstler und Intellektuelle, die gegen die Verbreitung des Neofaschismus und die Verweigerung der humanistischen Werte in der heutigen Welt hervortreten.


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Internationales Projekt: “Kultur gegen den Faschismus”

Culture-against-fashism-DEAm 18. September 2015 wird um 16:00 Uhr in Berlin mit Hilfe von der deutschen Abteilung der Bewegung „Das Wesen der Zeit“ und der Gesellschaft zum Schutz der Bürgerrechte und Menschenwürde (Deutschland) eine Ausstellung eröffnet und eine Konferenz durchgeführt, die im Rahmen des internationalen Projektes „Kultur gegen den Faschismus“ stattfindet. Dieses Projekt vereint Künstler und Intellektuelle, die Ihren Protest gegen die Weiterverbreitung des Neofaschismus und der Ablehnung der humanistischen Werte in allen Bereichen der heutigen Welt äußern.

Das Projekt startete am 2. Mai 2015 in Madrid auf dem Platz der Königin Sofia, wo der spanische Künstler Cinabrio Qijano dort live ein monumentales Gemälde, welches den tragischen Geschehnissen in der Ukraine gewidmet ist, malte. Ab diesem Moment traten dem Projekt andere Maler, Intellektuelle, andere Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern bei. Die so gesammelte Kollektion, die immer weiter mit verschiedenen Bildern, Skulpturen, literarische und musikalische Werken erweitert wird, wird im Rahmen einer mobilen Exposition in verschiedenen Städten Europas ausgestellt. Am 19. Juni 2015 wurde die Ausstellung und die ihr gewidmete Konferenz in Paris durchgeführt. In Mitte 2016 werden alle im Rahmen von diesem Projekt gesammelte Werke den Museen der Stadt Donezk übergeben.

Die Webseite des Projektes

http://esenciadeltiempoes.wix.com/cultural-front

Uhrzeit und Standpunkt der Exposition

Berlin, Weitlingstraße 89, GBM-Galerie

18.09, Freitag, 16:00 – 21:00
19.09, Samstag, 14:00 – 19:00
21.09 – 23.10:
Montag – Donnerstag, 9:00 – 16:00
Freitag, 9:00 – 15:00

Programm der Konferenz am 18.09

16:00 – Eröffnung der Exposition, Eröffnungsrede der Organisatoren
17:00 – 18:00 – Vortrag der Teilnehmer und Organisatoren zum Thema „Faschismus im XXI Jahrhundert“
18:00 – 19:00 – Vorführung des historischen Dokumentarfilmes „Der Rechte Sektor:
Geschichte, faschistische Ideologie, seine Rolle beim Euromaidan“ in deutscher Sprache
19:00 – 21:00 – Diskussion zum Film, Vorträge der Teilnehmer

Organisatoren und Teilnehmer

Das Wesen der Zeit «Суть Времени», Германия logo newspaper EYES (Rastor-Small) Deutschland
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde GBM Deutschland
Assoziation «Historisch-philosophischer Verein Athena» Association «Cercle historique Athena» Frankreich
Assoziation «Unerlässliche Leitung der Gedanken und Kunst» Аrte y pensamiento Dirección Obligatoria Leitung Gedanken und Kunst Spanien
Experimentale Werkstatt der modernen internationalen Grafik Talleres Experimentales de Gráfica contemporánea Internacional tegci Spanien
Die Soto Palacios Kollektion Soto Palacios Collection soto palacios Spanien
Zentrum für Forschung und Dokumentation der internationalen Brigaden Center for research and documentation of the International Brigades CEDOB Spanien

Background von Strelkow und Borodaj als Spiegel des großen Spiels

Dieser Artikel behandelt zwei der wichtigsten Figuren aus dem Widerstand in Donbass aus dem Sommer 2014 und vor allem ihre Wirkung auf den größten Teil der russischen Bevölkerung – die patriotische Gesellschaft.

Im Sommer 2014 war die Situation in Donbass sehr unklar. Sehr aktuell und heiß diskutiert in der patriotischen Gesellschaft war die Frage, ob Putin Militär einführen sollte. Rational gesehen – und das war vielen klar – wäre die Einfuhr von der russischen Armee eine internationale Provokation geworden, die sofort zum Krieg eskaliert hätte. Aber emotional war es sehr schwer für viele Menschen, die täglich den barbarischen Krieg in Donbass verfolgten, zuzusehen, wie man den aufrichtigen und ehrlichen Widerstandskämpfern keine Hilfe leistet gegen den überlegenen Gegner.
In dieser Situation kam dann Strelkow und Borodaj. Diese zwei Figuren wurden zu Helden, aus größtenteils zwei Gründen. Der Erste Grund war, dass Strelkow den Widerstand anführte. Er hat gekämpft, und hat andere animiert, zu kämpfen. Hauptsächlich hat er Slowjansk beschützt und gegen die Angriffe der ukrainischen Armee verteidigt. Der Zweite Grund war, dass man während der anfänglichen Situation im Süd-Osten der Ukraine kaum Informationen über den Stand der Dinge bekommen konnte. Die einzigen Kriegsberichte kamen eben von Strelkow – was die emotionale Abhängigkeit zu ihm nur noch verstärkte. Zusätzlich dazu wurde im russischen Internet sehr aktiv Werbung für ihn betrieben, angeblich mit dem ehrenvollen Ziel, humanitäre Hilfe für den Donbass zu sammeln und Menschen über die Probleme in Donbass zu informieren. Man sollte erwähnen, dass Strelkow nicht der einzige Kommandier im Donbass war, die Widerstandskämpfer haben sich unter vielen Kommandieren formiert. Jedoch hat keiner der anderen Kommandeure so eine starke Medienunterstützung bekommen, wie Strelkow. Die Argumentation war folgende, dass die anderen Kommandeure nicht so ehrenvoll seien, und viel mehr ihre eigenen Interessen verfolgen.


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Das große Spiel der schwarzen Internationale der Faschisten um das Schicksal von Neurussland

Das Bild des großen Spiels um Neurussland nimmt immer klarere Züge an. Ich habe schon den Sachverhalt beschrieben, in dem der „christlich orthodoxe“ Oligarch-Unternehmensplünderer Konstantin Malofejew, der den „Rechten Sektor“ finanziert und gleichzeitig eng mit höheren Rechten aus den Kreisen der Weißemigranten und Amerikanern verbunden ist, wie auch mit Geheimdienst- und Finanzstrukturen (die Sippen von Cheney, Bush, Ford etc.) seine Leute Borodaj und Girkin-Strelkow in die Ukraine schickt und sie weiterhin steuert. Der Investmentfonds Franklin Templetone Investment des Kollegen von Malofejew und des Mietglieds des Medwedew`s  Teams Evgenij Jurjew, dessen Schwerpunkt riskante Geschäfte sind, kauft 40% der ukrainischen Schulden billig ab und hat Interesse an der Erhöhung ihrer Werte, das heißt, dem Sieg der Ukraine. Der Sinn der Sache ist ein erfolgreiches „orangenes“ Drehbuch nach dem Muster des Supermaidans oder ein Staatsstreik mit dem Bringen  von Strelkow an die Macht und dem Einrichten einer quasifaschistischen oder faschistischen Diktatur. Als eine Variante geht auch die Stärkung des schwachen Medwedew durch Strelkow und Rogosin nach dem Lebed-Modell von 1996.


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»…Gott im Himmel, vergiss mich auch…«

Am 16 März hat die überwältigende Mehrheit der Krim-Bevölkerung für die Einverleibung mit Russland gestimmt. Dem Volk in Krim sei die Wahl im vollen Maß bewusst gewesen. Die Leute haben verstanden, dass die offenen Bandera-Nachfolger die Macht in Kiew mittels eines Militärputsches erbeutet haben. Heute schon werden wehrlose Menschen in der Ukraine verprügelt und ermordet, Fackelzüge werden durchgeführt, Bandera wird verehrt, man fordert die Vertreibung aller Russen aus der Ukraine und skandiert unverschämt den Nazi-Slogan »Moskowiten auf die Messerspitzen!«.


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Der “Rechte Sektor” – Geschichte, faschistische Ideologie, Rolle beim Euromaidan – Teil 1 und 2 (Video)

Die Bewegung “Das Wesen der Zeit” und der internationale Bürgerwiderstand “vognebroda.net” veröffentlichten den Film “Der Rechte Sektor vom Euromaidan (Teil 1)” (mit eingebauten deutschen Untertiteln).

Im Film wird die ukrainische neonazistische Organisation “Der Rechte Sektor”, ihre Geschichte, ihre faschistische Ideologie und ihre Rolle beim militärischen Umsturz beim Euromaidan in der Ukraine und bei der Ermordung in Odessa und anderen Städten der Süd-Östlichen Ukraine im Jahr 2014 detailliert.

Im Film wird auch die Geschichte des ukrainischen Nationalismus erzählt, wir die Rolle von Bandera und seiner Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) in den Massenverbrechen in Lemberg (Lvov) und Wolhynien erklärt, sowie ihre Verbindung zu den deutschen Faschisten und SS-Kräften.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass YouTube dieses Video schnell ohne Angabe von Gründen höchstwahrscheinlich blockieren wird. Deswegen laden wir es auf  Vimeo hoch.

Und der 2. Teil:

Und der 2. Teil auf Vimeo, falls es in YouTube abhand kommen sollte.

Infomaterial über die Besonderheiten des ukrainischen Nationalismus, Bandera und seine Anhänger

Die Bürgerbewegung “Das Wesen der Zeit” hat mehrere Infomateriale vorbereitet auf Russisch und auf Deutsch über die besonderen Eigenschaften des ukrainischen Nationalismus, über Bandera und seine heutigen Anhänger. Diese Bilder in Deutsch und Russisch wurde auf unserer Aktion am 9. Mai das erste Mal ausgestellt (Quelle auf Russisch).

Hier bieten wir eine Vorschau an. Jedes Bild kann man mit einem Mausklick vergrößern, um es durchzulesen.
Copyright: Verbreitung der Infomateriale ist nur mit Angabe unseres Blogs erlaubt! (http://notbremse.livejournal.com)

1. Dieses Bild erklärt, wieso die Krim sich von der Ukraine getrennt hat.


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