Venezuela: US-Geheimdienste verbergen die Finanzierung von Kampftruppen hinter Crowdfunding-Kampagnen

 

Der wahre Zweck hinter Crowdfunding-Kampagnen, welche von Emigranten aus Venezuela in den USA gestartet werden, kann das Verbergen von externer Finanzierungsquellen für Kampftruppen in Venezuela sein, berichtete am 15. Mai teleSUR.

Im Krieg der 4. Generation, welche zurzeit in Venezuela geführt wird, wird Crowdfunding genutzt, um Kampftruppen zu finanzieren. In der heutigen Welt ist Crowdfunding als eine Form von Mittelbeschaffung mit Hilfe des Internets sehr populär geworden, während ihr angebliches Ziel nur humanitärer Natur ist. Laut William Serafino, einem Journalist des Fernsehsenders Misión Verdad, ist Crowdfunding ein Mittel geworden, um die Unterstützung seitens der USA für die Aktionen der Opposition, welches für ein Regime-Change genutzt werden können, zu verheimlichen.

„Diese Kampagnen verkünden immer humanitäre Ziele, in Wirklichkeit jedoch verbergen sie die wahren Geldgeber. Crowdfunding, als ein irreguläres und nichttransparentes Instrument, kann auch zur Geldwäsche missbraucht werden. Der US-Senat formiert jetzt ein Gesetz, demnach soll im Ersten Gang 10 Millionen Dollar und danach nochmals 9 Millionen Dollar als Unterstützung an die venezolanische Opposition  erteilt werden. Dies wird weit greifende politische Folgen haben. Weiterhin offenbart dies Pläne zur Vertuschung der Mitwirkung der Vereinigten Staaten in Venezuela“, – erzählt der Experte.

Ein weiteres Beispiel von „humanitärer“ Hilfe ist das Projekt „Helme gegen Bomben“ (Spanisch: Cascos contra Bombas). Dieses Projekt wird gefördert von der Modedesignerin und Emigrantin aus Venezuela in die USA, welche auch die Schwester der berühmten Oppositionärin Schauspielerin Gaby Espino ist. Das Ziel des Projektes ist angeblich die Finanzierung von Helmen und Schilden für die Demonstranten zum Schutz vor „Repressionen der venezolanischen Regierung“. Inzwischen wurden circa 22. Tausend Dollar gesammelt, die nach Venezuela über PayPal und Amazon überwiesen werden und, unter Berücksichtigung der Differenz von Devisen auf dem Schwarzmarkt, umgerechnet in Bolivars sich tausendfach erhöhen. Somit ist solche vermeintlich „humanitäre“ Kampagnen in Wirklichkeit nicht für die humanitäre Zwecke bestimmt.

„Die Welt beginnt, die Realität zu verstehen, – sagt ein internationaler Expert Enrique Gavasut – und gemäß internationalen Anti-Terror-Gesetzen wäre es möglich, das Außenministerium und andere US-Regierungsbehörden für die Finanzierung von Kampagnen zur Verantwortung zu ziehen. Um die Aufmerksamkeit davon abzulenken, versuchen sie daher, die Quelle der Finanzierung des Terrorismus als eine spontane Mittelübertragung seitens der besorgten Bürger aus der ganzen Welt darzustellen. Und so werden die Vereinigten Staaten in der Lage sein, ihre Verantwortung für die Finanzierung des Terrorismus zu verstecken. “

 Als Erinnerung, „Kriege der 4. Generation“ oder „asymmetrische Kriege“ ist eine neue Art, Konfrontationsstrategien in der globalen Welt umzusetzen. In diesem Konflikt liegt der Schwerpunkt nicht in der gewaltsamen Konfrontation zwischen zwei Mächten, sondern in der politischen, sozialen und moralischen Revolution: eine Krise der Legitimität des Staates als systembildende Struktur der vergangenen Epochen (industrielle und postindustrielle Gesellschaft). Nach lateinamerikanischen Experten haben die USA diese Methode in der Ukraine und Libyen erprobt, als Ergebnis davon waren die Sturze der legitimen Regierungen und die anschließenden Bürgerkriege.

Source: Rossa Primavera News Agency

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